Zimmer in eleganter Jugendstil- Villa hoch über der Stadt und dem Neckar. Innenstadt, Uni und Mensen sind nur Schritte entfernt.
15 - 25 Quadratmeter
150 - 200 Euro
Wasser, Strom, Heizung, Internet, Telefon inklusive
Die Akademische Gesellschaft Stuttgardia ist eine liberale, nicht schlagende, nicht farben-tragende Korporation von Studentinnen und Studenten an der Eberhard Karls Universitaet Tübingen
Als Mitglieder wurden die in Tübingen anwesenden Bundesbrüder ohne Rücksicht auf das Studiensemester bezeichnet. Den Begriff des Inaktiven im späteren Sinne gab es nicht. Die Mitgliederzahl schwankte zwischen 20 und 30. Ab dem WS 1893/94 ging sie zurück auf 18 und noch darunter. In Tübingen gab es damals kleinere, aber auch wesentlich größere Verbindungen34.
Von den eigentlichen Mitgliedern wurden die auswärtigen Mitglieder unterschieden. Sie seien 1886 in ein bestimmtes Verhältnis zur Gesellschaft gebracht worden35, doch wissen wir Einzelheiten nicht. Vermutlich konnte nun ein in Tübingen in höherem Semester studierendes Mitglied einem auswärtigen Mitglied gleichgestellt werden und hatte dann zu offiziellen Veranstaltungen nicht zu erscheinen.
Im Dezember 1877 wurde unter dem Titel “Nachrichten von der Gesellschaft Stuttgardia” erstmals in gedruckter Form eine Liste der Mitglieder, auswärtigen Mitglieder und Alten herausgebracht. Bei den Alten und auswärtigen Mitgliedern ist jeweils die Stellung und der Aufenthaltsort angegeben. Seither kam stets am Ende des Sommersemesters ein gedruckter “Jahresbericht der Gesellschaft Stuttgardia” zur Versendung, der auch eine Mitgliederliste enthielt. Die Alten wurden dabei stets mit dem Datum des Austritts aus der Gesellschaft angeführt. Ein knapper Bericht über die zwei vergangenen Semester unterrichtete die Mitglieder. Diese Berichte waren recht formelhaft, in der Regel übernahm der Schriftwart den Bericht des entsprechenden vergangenen Semesters und setzte zumindest bis 1907 nur neue Daten und Namen ein. Von diesen Jahresberichten sind ab 1880/81 Exmplare erhalten36.