Erster Gesellschaftsdiener war der Gog Karl Zeiher

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Der Kreis der Konkneipanten war nicht eng begrenzt. Der Weingärtner Karl Zeiher, ein Bewohner der Tübinger
Altstadt und damit ein typischer Gog, soll als Liebhaber von Freibier in den 70er Jahren die Kneiptage besucht haben. Er übernahm kleinere Dienste, vermutlich auch die Versorgung der Gesellschaftshunde. Ab 1883 erhielt er ein festes Monatsgehalt. Während seiner Tätigkeit bei Kneiptagen trug er eine Livree, bestehend aus einem grauen Mantel, weißen Handschuhen und einem schwarzen Zylinder mit gelbem Band. Ab Sommer 1893 gewährte man ihm ein Ruhegehalt, am Ende dieses Jahres verstarb er60. Schon im Februar 1893 war sein Nachfolger Zerweck erwähnt worden, der jedoch im März des folgenden Jahres bereits wieder ausgeschieden war61.

Kommentierend mag angemerkt werden, daß es das Selbstbewußtsein eines Studenten schon heben konnte, wenn er einer Verbindung angehörte, die sich einen sog. Studentendiener leisten konnte. Weniger bemittelte Studenten konnten nicht Mitglied der Stuttgardia sein.