Zimmer in eleganter Jugendstil- Villa hoch über der Stadt und dem Neckar. Innenstadt, Uni und Mensen sind nur Schritte entfernt.
15 - 25 Quadratmeter
150 - 200 Euro
Wasser, Strom, Heizung, Internet, Telefon inklusive
Die Akademische Gesellschaft Stuttgardia ist eine liberale, nicht schlagende, nicht farben-tragende Korporation von Studentinnen und Studenten an der Eberhard Karls Universitaet Tübingen
Beim Familienabend wurde seit 1885 eine gedruckte Ballzeitung mit dem Titel “Der Bopserbote” herausgegeben. Bis 1902 hatte sie den Untertitel “Amts- und Intelligenzblatt für den Familien-Abend der Stuttgardia”97. Entsprechend dem Brauch der Zeit gab es unter den Rubriken “Amtliches”, “Tagesneuigkeiten”, “Feuilleton” und “Anzeigen” humorvolle Anspielungen auf einzelne Bundesbrüder. Es wurden auch Gedichte sowie Beiträge in Lateinisch gebracht.
Einige Beispiele:
1893: “Der Rektor und Töchterbildner Deckel wurde unter Verleihung des Ordens vom blauen Kreuz mit der Wasserflasche und wildem Honig, zu tragen am großen Band von Kamelhaaren, zum Mäßigkeitsapostel zweiter Güte in partibus infidelium ernannt” (Gustav Decker, Rektor der höheren Töchterschule in Korntal).
1894: “Christian! Reutlingen. Kehre in meine Arme zurück. Alles verziehen, Jurisprudentia” (Christian Bantlin, der sein juristisches Examen nicht machte).
1894: “Dr.Manfred Elbe wird zum Geheimen Dramaturgen und Oberhoftheaterdichter der Stuttgardia unter Verleihung des Rechts, Lederhosen zu tragen, ernannt”.
1888: Gesang der Mütter zu Hause
(nach bekannter Melodie)
Schlaf, Kindlein, schlaf,
Dein Vater tanzt wie’n Graf
Mit Schwestern im Museumssaal
Und denkt an uns kein einz’ges Mal!
Schlaf, Kindlein, schlaf.
Schlaf, Kindlein, schlaf,
Dein Vater trinkt wie’n Zuav.
Er trinkt und singt und ist fidel,
Als wär’ er noch ein Junggesell!
Schlaf, Kindlein, schlaf.
Schlaf, Kindlein, schlaf,
Und morgen ist er brav.
Er bleibt den ganzen Tag daheim,
Nimmt höchstens Ei und Gerstenschleim.
Schlaf, Kindlein, schlaf.
Der spätere Ministerpräsident Karl Weizsäcker wurde 1887 und 1893 unter dem Namen “Karl Frauenlob” erwähnt, wobei seine Kenntnisse der französischen Sprache hervorgehoben wurden. Öfters waren Max Reihlen, Gustav Kreuser (vulgo Bonkes), Gustav Decker, Alexander Finckh (genannt Bierfinckh oder Bierreisender), Rudolf Mohl (“Musikus M.”), Ernst Lautenschlager, Karl Schmoller und Christian Bantlin in den einzelnen Ausgaben des Bopserboten dieser Zeit zu finden.